Schulanfänger

Vorschultreff in der Lernwerkstatt

Die Vorschulkinder treffen sich in ihrer Vorschulgruppe in der Lernwerkstatt.

Die Vorschulgruppe wird von 4 pädagogischen Mitarbeiterinnen begleitet. Sie stellen sich ganz individuell auf die Bedürdnisse und Interessen der Kinder ein und unterstützen sie in ihren Bildungsprozessen.

Kompetenzbereiche:

• Emotionale Schulfähigkeit

• Soziale Schulfähigkeit

• Motorische Schulfähigkeit

• Kognitive Schulfähigkeit

 

Das letzte Jahr vor der Einschulung ist für die Kinder und für uns ein ganz besonderes Jahr. Die Kinder freuen sich sehr auf diesen neuen Lebensabschnitt. Wir begleiten sie auf diesem neuen Weg und helfen ihnen ihre Kompetenzen zu erweitern. Dabei kommt es uns nicht allein auf die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten an. Eine gute soziale und emotionale Entwicklung der Kinder macht sie sicher im Umgang mit ihren Fähigkeiten und hilft ihnen auch in der Schule die Freude am aktiven Lernen weiterzuentwickeln.

Ausflüge und Exkursionen

Im letzten Jahr vor der Schule treffen sich alle Vorschulkinder noch zu vielen Aktionen:

  • Ausflug mit dem Bus ins Maislabyrinth
  • Nachmittag für Eltern und Kinder - "Wir stellen unsere Lernwerstatt vor" mit Teilnahme einer Grundschullehrer*in
  • Erste Hilfe Kurs für Kinder mit einem Mitarbeiter*in des DRK
  • Fußgängerführerschein mit dem Kontaktbeamten aus Melle
  • Besuch einer ersten Klasse mit Turnstunde in der Grundschule
  • Vorlesezeit in der Grundschule mit Kindern aus der 3. Klasse - genannt Book-Buddy
  • Gemeinsame Vorbereitung für den Abschlussgottesdienst
  • Schulanfängerausflug zum Abschluss der Kita-Zeit

Lernwerkstatt - Was ist da?

Unter Lernwerkstätten  versteht man eine vorbereitete Lernumgebung mit ansprechenden, vielfältigen und gut sortierten Materialien.  Die Kinder werden in allen Bereichen ihrer Wahrnehmung, der Konzentration und Ausdauer gefördert  und  zum Lernen angeregt. Ein wichtiger Aspekt ist das selbstbestimmte Lernen. Die Kinder lernen im „Tun“ ihre eigenen Stärken, Interessen und Kompetenzen besser kennen und bringen sie ein.

Lernwerkstätten sind geprägt durch Wertschätzung und die Sicherheit, individuelle Lernwege gehen zu können.

Wir möchten die Kinder durch unterschiedliche Angebote neugierig machen und sie zum Anfassen, Handeln und Experimentieren einladen. 

Mit dem Begriff "Werkstatt" wird ein Arbeitsprinzip beschrieben, bei dem es darum geht, sinnvolles, ganzheitliches Lernen, mit Kopf, Herz und Hand erleben zu können. Es gibt verschiedene Lernstationen, denen Bildungsbereiche zugeordnet sind (z.B. Mathematik, Schrift und Lesen, Naturwissenschaften, Technik, Bauen und Konstruieren u.a.) Alle Arbeitsmaterialien bieten den Kindern unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an. So ist die Lernwerkstatt ein Angebot für alle Kinder. Für Kinder mit besonderen Begabungen und für Kinder mit besonderen Entwicklungsbedürfnissen. Der wesentliche Unterschied zum klassischen schulischen Lernen besteht darin, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit am gleichen Thema, mit gleichem Material im gleichen Tempo arbeiten. Denn jedes Kind braucht seine eigene Zeit für Lernprozesse.

Lernen bedeutet:

Sich Vertiefen in eine Sache und das Wiederholen und zwar so lange, bis das Kind sich entscheidet, jetzt ein neues Material ausprobieren zu wollen.

   

Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Schon die frühe Kindheit muss stärker genutzt werden, um die Neugier der Kinder und ihre Lernbereitschaft zu stärken.

                                                                                                                  Prof. Dr. Dr. Dr. E. Fthenakis

Sprache

Sprache hat in der Vorschularbeit eine besondere Bedeutung. Sie ist ein wichtiges Kommunikationsmittel. Schon von Geburt an gibt es einen natürlichen Trieb mit anderen zu kommunizieren und sich mitzuteilen. Wir möchten die natürliche Sprachfreude der Kinder erhalten und im pädagogischen Alltag spielerisch - mit allen Sinnen – fördern.

Ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung ist „gut“ sprechen zu können. Denn so kann man seine Bedürfnisse, Freude, Glück aber auch Sorgen, Nöte und Ängste formulieren. Für uns ist es wichtig, dass die Kinder bis zum Schuleintritt:

• selbstständig, auch in größeren Gruppen, mit Freude sprechen

• vollständige Sätze bilden und verstehen

• über einen guten, altersentsprechenden Wortschatz verfügen

• Wortbedeutungen erklären usw.

Durch unterschiedliche Angebote möchten wir die Sprachkompetenz der Kinder erweitern und fördern. Die Sätze von Konfuzius stehen dabei im Mittelpunkt:

Was du mir sagst, das vergesse ich.

Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich.

Was du mich tun lässt, das verstehe ich.

Vorschulteam

Isabella Fiebig
Isabella Fiebig
Heike Schürmann
Heike Schürmann
Jessica Nordheider
Jessica Nordheider

Anne Welkener

Mathemagie

Das  Projekt  Mathemagie wurde von Prof.Dr. Inge Schwank von der Uni Osnabrück entwickelt.

Wir bieten dieses Förderprogramm zur Zahlenbegriffsentwicklung einmal wöchentlich im Rahmen unserer Vorschularbeit an. Diese Frühförderung erfolgt spielerisch. Dafür steht uns spezielles Lernmaterial, wie das Zahlentheater, die Rechenwendeltreppe sowie Holzzahlen zur Verfügung. Hier können die Kinder Mengen und Zahlen mit eigenen Augen sehen und mit ihren Händen erfahren. Das Osnabrücker Projekt soll bei den Kindern Freude am Spiel mit den Zahlen wecken. Die Kinder sollen angeregt werden, selbst Erkenntnisse zu gewinnen. Durch die Sicherheit beim Umgang mit den Zahlen wird eine gute Grundlage geschaffen für den Übergang vom Kindergarten zum Grundschulbereich.

Untersuchung der Vorschulkinder

  • Die Untersuchung der Vorschulkinder findet in der Kita statt. 
  • Im Vorfeld laden wir die Eltern zu einem Entwiclungsgespräch ein.         
  • Eltern füllen einen Fragebogen vom Gesundheitsamt aus und bringen den Impfpass mit.
  • Vor dem Untersuchungtermin findet, ohne Eltern, in der Kita ein Hör- und Sehtest statt.
  • Zum Untersuchungstermin werden Eltern mit ihrem Kind eingeladen.